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Jochen Stelzer
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Schlaglichter eines rettungslosen Optimisten
19.10.2020
Leserbrief Die Corona-Krise deckt schonungslos Egoismus auf

Es ist schon wirklich erstaunlich, was sich in dieser corona-dominierten Zeit, mit allen notwendigen, aber aufgezwungenen Einschränkungen, mit der „selbst gewählten Quarantäne” und dem Verlust von vielen lieb gewonnenen
Aktivitäten, dennoch alles ergibt oder ergeben hat.
Vor wenigen Tagen hörte ich in einem Interview im Fernsehen, ich glaube, es war mit Jens Spahn, einen sehr bezeichnenden Satz zu den aktuellen, coronabedingten Herausforderungen und Verwerfungen. Jens Spahn sagte
sinngemäß: ,,Corona zeigt die Stärken und Schwächen der Menschen. Es ist eine Bewährungsprobe für uns, es gilt, sie zu bestehen.’
Corona deckt schonungslos Egoismus auf, trägt vorhandene Schwächen in unserer Gesellschaft ins Rampenlicht und in den gesellschaftlichen Diskurs, konfrontiert uns mit unseren eigenen Stärken und Schwächen. Corona legte die Finger auf die weltweit gewachsenen Schwierigkeiten, rüttelt am gesellschaftlichen Konsens, an unseren eigenen Prinzipien. In Krisenzeiten
zeigt sich ungeschminkt, wie stark eine Gesellschaft ist, wie diszipliniert und verantwortungsvoll, gefestigt jedes einzelne Mitglied dieser Gemeinschaft ist.
Was bisher latent im Untergrund schlummerte, tritt ans Tageslicht. Und das ist nicht immer schön, das verstört.
Es wird sehr viel gut gemachte Politik von wirklich weisen Menschenfreunden
lange Zeit benötigt, bis all die hochgekommenen negativen Verwerfungen und Entwicklungen einigermaßen begradigt sein werden. Corona ist für mich eine Generationsaufgabe! Und das sage ich nicht nur mit dem Blick auf das konkrete Virus, sondern mit Blick auf die vielen Verluste und gesellschaftlichen wie privaten Brüche, die immens aufgehäuften Schulden, auf Spaltungen in der Gesellschaft, auf Denkblockaden und die bröckelnden Errungenschaften der Aufklärung. Es bedarf wirklich einer gewaltigen Kraftanstrengung, den Vorcoronastatus wieder zu erreichen.
Marler Zeitung 20.10.2020
Das tut die Stadt für Menschen mit Handicap

1982 plante der SPD-Politiker und Rolistuhlfahier Jochen Steizer (heute 69) als insel Kursleiter den ersten Wegweiser für Behinderte durch Marl.
Menschen mit Handicaps testeten 18 Monate lang öffenthche Gebäude, Banken, Restaurants, Haltestellen und Geschäfte, maßen mît dem Zollstock, wie hoch Bordsteine, Stufen oder Tasten im Fahrstuhl waren.
Im Jahr 1985 wurde der Wegweiser mit vielen Tipps veröffentlicht. Die 1998 überarbeitete Auflage ist noch im Rathaus erhältlich, aber nicht mehr aktuell.
,,Vor allem die öffentlichen Gebäude, Haltestellen und Schulen waren ein Problem. Einige sind es noch heute", sagt Jochen Stelzer. Fahrstühle und behindertengerechte Toiletten fehlten an vielen Orten. Erst seit gut 15 Jahren werde bel Neubauten auf Barrierefreiheft geachtet, ergänzt Jochen Stelzer.     ...weiter
Marler Zeitung 06.08.2020
Leserbrief zur Vorstellung der Stadtratskandidaten

Eigentlich sollte mich das Verhalten der Marler AFD nicht mehr überraschen. Sie reiht sich sehr nahtlos und stromlinienförmig in die Vorgaben der Landes und Bundes AFD ein. Antidemokratische Verhaltensweisen und eine sehr eigenwillige Interpretation unseres Grundgesetzes schimmern immer wieder in ihrer politischen und angeblich so bürgernahen Politik durch.
Beim Lesen der Marler Zeitung vom 3. August überraschte mich die AFD dennoch. Bei der beginnenden Vorstellung der Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl am 13.September   ...weiter
Marler Zeitung 30.01.2020
Parkgebühren am Marler Stern belasten auch die Beeschäftigten
                                                                                
Der Marler Stern wird aufgehübscht. Die positiven Fortschritte werden mehr und mehr sichtbar. Alles deutet auf eine gute Entwicklung hin, wären da nicht die lästigen Parkgebühren. Ein wachsendes Ärgernis, das nicht zu unterschätzen ist.
Die Parkhaus Management NRW GmbH & Co. KG . bewirtschaftet die 1150 Stellplätzen. Sie erhebt die Gebühren: Für den Kurzparkplatz vor Aldi, Zoo & Co. und Edeka (150 Stellplätze) müssen Besucher in den ersten 45 Minuten einen Euro zahlen. Jede weitere angefangene Stunde kostet zwei Euro. Auf allen anderen bewirtschafteten Parkplätzen zahlen die Kunden je angefangene Stunde einen Euro, erklärt Geschäftsführerin Susan Vollmer in der Marler Zeitung.   ...weiter
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50 Jahre Adolf-Grimme-Preis sind der Anlass für den zehnfachen Grimme-Preisträger Dominik Graf und seinen Co-Autor Martin Farkas, über das deutsche Fernsehen nachzudenken. Mit einigen Interviews-Clips bin ich in der Dokumeion aus 2014 zu sehen.

Einführungsreferat bei einem Symposiun zum Thema "NIMM TEIL:HABE MUT". Eine Veranstaltung von Teilzeitstudenten des 4.Jahres Szialpädagogik der Universität" Saxion" Enschede.
Mein Buchprojekt "Mut zum Ich - Der sprechende Kopf" liegt als Buch vor. "Mut zum Ich" sind biografische Schlaglichter auf mein Leben, das auf so vielfältige Weise von der progressiven Muskeldystrophie geprägt wurde.
Infos zum Buch und Bezugsquellen
DIN A5, 440 S. Taschenbuch, 14,50 €
Pro BUSINESS Verlag
ISBN: 978-3-86386-087-5
über den Buchhandel oder über
Verlag: BookOnDemand-vabaduse

                    ***** lustig *****                    

Ein Freund zum anderen:"Ich habe gerade eine Beziehung mit einer blinden Frau begonnen. Hab auch vorher lange geübt, bis ich die Stimme ihres Ehemannes hinbekommen konnte."


                       ***** aus dem Archiv *****                                           Aus Schwäche eine Stärke gemach
Verdienstmedaìlle für jungen Jochen Stelzer
Trotz Behinderung  vielfãltig für die Mitbürger engagiert
 
MARL. (alp) Normalerweise ein Anhänger legerer Kleidung war Jochen Stelzer zum feierlichen  Anlaß im standesgemäßen  Anzug erschienen. Und das bei  brütender Hitze. Woher hätte aber ansonsten auch das Revers kommen sollen, an das man für gewöhnlich einen Orden heftet, denn einen solchen sollte Jochen Stelzer an diesem Nachmittag bekommen.     ...weiter
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