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Der Anfang ist gemacht: Das Marler Jugendforum startet durch

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"Albert" - Online -Magazin des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Marl - Mai 2004
Der Anfang ist gemacht: Das Marler Jugendforum startet durch

Im Hagenbusch trafen sich Jugendliche der Marler weiterführenden Schulen um über die Probleme in der Stadt zu diskutieren und an Verbesserungsvorschlägen zu arbeiten.
Die Vertreter der Schulen erschienen zahlreich. etwa 40 Schüler bildeten das Jugendforum. Ziel ist es, dass dieses Forum eigenständig ihre Ideen zur Verbesserung der Situation für Jugendliche in der Stadt ausarbeitet und umsetzt. So sollen junge Menschen die Chance bekommen sich in der Stadt politisch zu engagieren und zu zeigen, dass junge Menschen sich für ihre Interessen einsetzten.

Für die Umsetzung wurden zunächst vier Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich schwerpunktmäßig mit Schule, Freizeit, Politik und Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzen. Zahlreiche Projektideen und Verbesserungsvorschläge kamen so zusammen, die man in Zukunft umsetzen möchte.

Die entscheidenden Punkte waren die Errichtung von öffentlichen Plätzen an denen sich junge Menschen aufhalten können ohne Probleme mit Anwohnern und Polizei zu bekommen. Die Teilnehmer wünschten sich auch, dass die Politiker der Stadt ihre Ideen ernst nehmen und sie in ihrem Vorhaben unterstützen. Dazu wurden Jochen Stelzer, der Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie, sowie die Sozialdezernentin Dr. Barbara Duka zur Versammlung eingeladen; sie sollten den Schülern Frage und Antwort stehen, was oftmals nicht so einfach war, denn erst einmal mussten sie sich daran gewöhnen, nicht Fachchinesisch zu sprechen.
Die Schüler hatten nun die Möglichkeit alles zu fragen und vor allem das auszusprechen, was ihnen schon lange auf den Nägeln brennt.

Das entscheidende Versprechen der Politiker war , dass dieses Forum ein Antragsrecht im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie erhält. Das ist ein großer Schritt nach vorn, denn so haben die Schüler die Chance ihre Ideen im Ausschuss zu vertreten und Unterstützung zu erhalten. Das ist Jochen Stelzer sehr wichtig, denn die Stadt hat nicht viel Geld und das, was für Jugendliche zu Verfügung steht, soll sinnvoll eingesetzt werden; wohin das Geld fließen soll, wissen die die Jugendlichen selbst am Besten.
Es wurde ein Sprechergremium für das Forum gewählt. Dennis Honisch, Gül Yurtseven, Lisa Lambernd und Xenia Knorr werden die Sitzungen leiten und das Forum vertreten.
Damit die Schüler einen Einblick von dem erhalten, was andere Jugendliche schon geschafft haben, wurden Vertreter des Kinder- Jugendparlaments Recklinghausen eingeladen. Sie erzählten über ihre Arbeit und ihre Erfolge in der Stadt. Das beeindruckte die Schüler und alle wünschen sich für dieses Forum ebenfalls eine erfolgreiche Zukunft.

X.K.
 
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