AFD Kommunalwahl 2020 - Homepage Jochen Stelzer

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AFD Kommunalwahl 2020

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Leserbrief zur Vorstellung der Stadtratskandidaten

Eigentlich sollte mich das Verhalten der Marler AFD nicht mehr überraschen. Sie reiht sich sehr nahtlos und stromlinienförmig in die Vorgaben der Landes und Bundes AFD ein. Antidemokratische Verhaltensweisen und eine sehr eigenwillige Interpretation unseres Grundgesetzes schimmern immer wieder in ihrer politischen und angeblich so bürgernahen Politik durch.

Beim Lesen der Marler Zeitung vom 3. August überraschte mich die AFD dennoch. Bei der beginnenden Vorstellung der Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl „sticht“ die AFD sehr vielsagend hervor. Von ihr gibt es keine Kandidatenfotos und keine Kandidateninformationen. Dazu wird lapidar von der AFD mitgeteilt, Zitat der Marler Zeitung: „Die Alternative für Deutschland gibt die Namen ihrer Ratskandidaten nicht bekannt.“ Was ist das für ein Verhalten? Wie soll man sich sachkundig informieren und verantwortungsvoll einen Kandidaten für seinen Stadtteil wählen, wenn man ihn vorher nicht kennen darf und daher auch nicht nach seinen politischen Vorstellungen für den Stadtteil befragen kann? Allem Anschein nach will die Marler AFD keinen Bürgerdialog und will ihre Kandidaten vor einem „Face to Face“ Dialog schützen.
Es macht doch wenig Sinn, den Namen eines Wahlkreiskandidaten erst in der Wahlkabine auf dem Stimmzettel vorzufinden. Jeder, der die Marler AFD Kandidaten am 13. September wählt, sollte sich im Klaren sein, dass er der Marler AFD einen ungedeckten Blankoscheck abgibt.
Es wäre sehr interessant zu erfahren, warum wir von der AFD in der Marler Zeitung nicht die grundlegendsten Informationen über die AFD-Kandidaten erfahren dürfen. Mich besorgt solch ein AFD-Verhalten und wirft ein recht verstörendes Licht auf das demokratische Wahlverständnis der Marler AFD.

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