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Ein Porträt Jochen Stelzer

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Ruhr Nachrichten
6. März 2010

Ein Porträt Jochen Stelzer - ans Bett gefesselt und doch voller Lebensfreude
Autor: Heinz-Peter Mohr

MARL. Dass er nur noch den Kopf und den rechten Arm bewegen kann, vom Funktionieren einer Maschine abhängig ist, hindert Jochen Stelzer nicht, das Leben zu bejahen und sich in die Politik einzumischen. Sein Motto: "Wer resigniert, hat verloren."

Die Ärzte hatten den Mann, der seit seiner Kindheit an fortschreitendem Muskelschwund leidet, schon vor 30 Jahren aufgegeben. Er selbst gab sich niemals auf. Auch nicht, als ihn eine lebensbedrohliche Lungenentzündung aus der Bahn warf. "Lebensfreude stabilisiert mein Immunsystem", sagt Jochen Stelzer. Und: "Trotz meiner Behinderung habe ich ein schönes Leben. Ich kann den Menschen immer noch etwas geben."

Jochen Stelzer engagierte sich als Ratsherr der SPD, war Vorsitzender des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familien. Fast ein Vierteljahrhundert leitete er die Publikumsjury des Adolf-Grimme-Preises, einmal überreichte er den Preis auch auf der Bühne des Theaters.

Außerdem brachte er sich ein im Pfarrgemeinderat von St. Heinrich, im Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes und gab in der Willy-Brandt-Schule ehrenamtlich Kreativkurse für Schüler, die Modeschmuck herstellen wollten. Mit der Verdienstmedaille zum Bundesverdienstorden würdigte der Bundespräsident Jochen Stelzers großes Engagement.

Nun hat ihn auch das Ausbildungsfernsehen Marl in einem bewegenden Film porträtiert. Zu sehen ist er auch auf seiner eigenen Homepage www.jochen-stelzer.de

Mehr über Jochen Stelzer lesen Sie in der Samstagsausgabe Ihrer Marler Zeitung.

 
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