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Hat die Marler CDU das nötig?

Archiv > 1997
Marl, den 24.1.’97
Zum Veranstaltungshinweis „Jugendparlament" vom 24.1.’97

Hat die Marler CDU das nötig?

In der Freitagsausgabe konnte man den Veranstaltungshinweis lesen, daß im Sitzungssaal des Rathaus ein Vorgespräch zur Bildung eines Jugendparla- mentes stattfindet. Angesprochen wurden die Jugendlichen. Das klang offiziell, nach Jugendamt, oder Jugendhilfeausschuß. Es entstand der Anschein, dies sei eine Folgeveranstaltung des jugendpolitischen Forums aus dem Dezember.

Aber weit gefehlt. Hinter dieser Einladung versteckte sich die CDU. Sie hängte sich ein neutrales Mäntelchen um, um interessierte Jugendliche zu ködern. Traut die Marler CDU sich nicht mehr, offen Farbe zu bekennen und den Jugendlichen Roß und Reiter zu nennen? Warum greifen die Jugend- politiker der CDU so tief in die Trickkiste mag man fragen?

Wenn es um überzeugende Jugendpolitik und neue Beteiligungsformen von Jugendlichen in der Kommune geht, ist Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit eine unveräußerliche Voraussetzung. Um Jugendliche werben, heißt daher auch, sich schon im Vorfeld klar erkennen zu geben. Nichts ist schlimmer, als Jugendliche unter falschen Voraussetzungen zu einem Dialog einzuladen, und sie dann zu enttäuschen und parteipolitisch zu vereinnahmen. Die maskierte CDU-Einladung an die Marler Jugend spricht eine deutliche Sprache. Hat die Marler CDU das nötig?
 
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