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Ferienspaß nötiger denn je

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An die                                   Jochen Stelzer 
Marler Zeitung                        Bebelstraße 14 a
Lokalredaktion                        Sprecher der SPD im Jugendhilfeausschuß
Kampstraße 84 b 
45765 Marl

Marl,den 20.07.1996

Betr.: Bitte um Veröffentlichung!

Ferienspaß nötiger denn je

Von der Notwendigkeit des Ferienspaß überzeugten sich die SPD-Jugendpolitiker in der vergangenen Woche. Vier unterschiedliche Aktivitäten pickten sich die SPD- Mitglieder des Jugendhilfeausschusses aus dem Programm heraus. Basketball in der Emsland-Schule, basteln eines Solarhubschraubers bei der VEW, Spiel und Spaß beim MaKiBu und die Kinder-Disko im Ernst-Reuter-Haus standen auf der Informationstour. Als kühle Überraschung für die Kinder spendete die SPD über 200 Portionen Eis.

Bei den verschiedenen Gesprächen mit den Veranstaltern kristallisierte sich schnell heraus, daß die Resonanz der Kinder deutlich im Verhältnis zum vorigen Jahr gestiegen ist. Das mag zum einen an den wenig hochsommerlichen Wetterverhältnissen liegen. Davon war der Standort des MaKiBu am Freibad Loemühle besonders betroffen. Mangels schlechten Besuchs verlegte das Jugendamt den Spielbus zum Spielplatz an der Max-Reger-Straße. Über 100 Kinder spielten dort miteinander. Ein weiterer Grund für die steigende Nachfrage liegt nach Einschätzung der SPD-Jugendpolitiker in den hohen Marler Arbeitslosenzahlen. Viele Eltern können keinen Urlaub außerhalb Marls finanzieren. Für ihre Kinder sind die Ferienspaßangebote daher notwendiger denn je.

„Mit unserem Besuch wollten wir den Veranstaltern herzlich für ihr Mitwirken beim Ferienspaß danken und gleichzeitig die Ergebnisse unserer politischen Entscheidungen überprüfen, denn für dieses Jahr stockten wir die Mittel für den Ferienspaß um 5000,-DM auf. Diese Summe ist mit viel Phantasie in Spielaktionen umgewandelt worden," so Jochen Stelzer, Sprecher der SPD im Jugendhilfeausschuß. Mit diesem Betrag konnte besonders dem Trend nach Tagesausflügen und Wochenendfreizeiten Rechnung getragen werden.

So erfreulich die beachtliche Zwischenbilanz für den Ferienspaß auch ausfällt, nach Einschätzung der SPD-Jugendpolitiker muß die Armutsdiskussion auch mit Blick auf den Ferienspaß geführt werden. „Die wirtschaftlichen Verhältnisse vieler Marler Familien sind sehr angespannt. Kostenlose, dezentral durchgeführte Freizeitaktivitäten für die Sommerferien gewinnen daher zunehmend an Bedeutung. Dem müssen wir uns stellen. Die SPD wird die Erfahrungen des diesjährigen Ferienspaßes auch unter diesem Aspekt bewerten und sich für eine behutsame Aufstockung der Mittel für den ‘97ziger Ferienspaß einsetzen."

Mit freundlichen Grüßen,

Jochen Stelzer
 
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